Una notte a Milano

Inhalte des Beitrags
1. Hintergrund & Organisation
2. Fußballspiel AC Mailand – AS Rom
3. Ausgehviertel Naviglio Grande
4. Sightseeing: Mailänder Dom, Galleria Vittorio Emmanuele, Casa Degli Omenoni etc

Den Tag der deutschen Einheit möchten auch wir für einen kleinen Ausflug nutzen. Da die Auslastung des angedachten Flugs nach Abu Dhabi extrem hoch ist, entscheiden wir uns spontan für eine Nacht in… Mailand!

Die italienische Modestadt hat zwei Flughäfen: den internationalen „Malpensa“ und den kleineren „Linate“, wobei der letztere näher an der Stadt liegt und sehr übersichtlich ist. Innerhalb von 20 Minuten sind wir mit dem Taxi an unserer Unterkunft, dem LaGare Hotel Milano Centrale – MGallery by Sofitel, angekommen, die etwas nördlich des inneren Stadtrings in der Nähe des Hauptbahnhofs (Centrale) liegt.

Das Metronetz der Stadt ist sehr gut ausgebaut, es gibt vier verschiedene Linien (Achtung: Nummer 1,2,3 und 5). Auch die Taktung ist super, die Bahnen fahren alle vier Minuten. Eine Fahrt mit Linie 2 oder 5 kostet 1,50€; Linie 1 oder 3 kosten je 1,90€ (gültig innerhalb des Innenstadtrings für jeweils 90 Minuten).

Einer der Hauptgründe für unseren Ausflug nach Mailand ist das anstehende Fußballspiel AC Mailand – AS Rom, das wir gleich am ersten Abend besuchen. Den Artikel inklusiver nützlicher Infos und dem kompletten Spielbericht findest du hier.

Nach Spielabpfiff fahren wir mit der Metro 2 vom Stadion San Siro zur Haltestelle Porta Genova FS südwestlich des Innenstadtrings, um zum bekannten Ausgehviertel Naviglio Grande zu kommen. Rund um den dortigen Kanal findest du viele Restaurants, Bars und Boutiquen. Nicht nur von Touristen besucht, sondern auch bei Einheimischen, um nach Feierabend noch etwas draußen zu sitzen und einen Aperol Spritzz zu schlürfen. An lauen Sommerabenden ist hier sicherlich die Hölle los!


Duomo di Santa Maria Nascente

Der Dom ist unumstritten das Wahrzeichen Mailands, dementsprechend groß ist der Andrang. Hier zahlt es sich deshalb aus, früh aufzustehen. Die Kathedrale ist jeden Tag von 8 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Deren Dach ist ab 9 Uhr begehbar.

Das Bauwerk liegt mitten in der Innenstadt und ist entweder zu Fuß oder mit der Metro gut zu erreichen (Haltestelle Duomo). Kommt man von der Metro hoch, steht man direkt auf der Piazza del Duomo vor der Kathedrale. Tickets sind in einem anderen Gebäude rechts vom Dom erhältlich. Hier ziehst du zunächst eine Nummer und wirst dann an einen Schalter gewiesen. Alternativ kannst du dir dein Ticket auch selbst an einem Automaten kaufen. Hier konnten wir jedoch nur mit Kreditkarte zahlen.

Es gibt verschiedene Arten und Kombinationen von Tickets, je nachdem, was du alles besichtigen möchtest. Der Eintritt in den Dom alleine kostet 3€. Nach Bedarf kannst du im Inneren des Doms später einen Audioguide kaufen (9€). Zudem kannst du noch das Museum des Doms besichtigen, das sich in einem weiteren Gebäude rechterhand der Piazza befindet. Besonders sehenswert ist das Dach der Kathedrale (Terrazze). Dies kannst du entweder zu Fuß über viele Treppenstufen erklimmen (9€) oder mit einem Aufzug (13€). Wir haben uns für die Kombi „Duomo Pass B“ entschieden, der für 12€ den Eintritt in den Dom, das Dach, das Museo, die Area Archeologica (innerhalb des Doms) und die Chiesa di San Gottardo enthält (hinter dem Museum).

Wir beginnen mit dem Inneren des Doms. Zunächst ist für uns nicht ganz ersichtlich, wo wir uns anstellen sollen, denn auf dem Vorplatz gibt es verschiedene Schlangen. Auf Nachfrage wird klar: die rechte (und längere) Schlange ist für Touristen, die Schlange links vom Haupteingang für Gläubige, die tatsächlich zum Beten in den Dom kommen. Diesen ist dann allerdings nur ein begrenzter Teil im Dom zugänglich.

Tipp: Wenn du also nicht viel Zeit hast, links anstellen!

Immerhin kann man während des Wartens die hübsche und feine Fassade des Doms in Ruhe betrachten. Viele gut erhaltene Details würde man sonst sicher übersehen. Die Personen- und Taschenkontrollen am Eingang sind ziemlich streng. Im Innenraum angekommen, bin ich dann besonders von den hohen Decken beeindruckt.

Terrazza di Duomo

Der Zugang zum Dach befindet sich auf der linken Seite des Doms. Wir haben uns für die Treppen entschieden und der Aufstieg ist ziemlich anstrengend. Dennoch ist man mit dem Aufzug nicht unbedingt schneller, da es nur einen gibt. Aber der Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall und das nicht nur wegen der Aussicht auf die Stadt. Vor allem wegen der detaillierten Gestaltung der Türme, Statuen, Bögen und Durchgängen!


Galleria Vittorio Emmanuele II

Die nächste Sehenswürdigkeit liegt ebenfalls direkt an der Piazza de Duomo: die Galleria Vittorio Emmanuele. Diese Einkaufspassage ist für uns jedoch eher zum Schauen, als zum Kaufen gedacht. Zwischen exklusiven Cafés und Krawatten-Boutiquen reihen sich Prada, Versace und Co.

Dennoch ist es ganz interessant, einfach mal durchzuschlendern, da die Galerie ganz nett gestaltet ist. Durchquert man die Passage, kommt man direkt auf der Piazza de Scala raus. In der Nähe befindet sich auch das Teatro alla Scala.

Von hier sind es nur noch wenige Gehminuten zum Casa degli Omenoni. Das Besondere dieses etwa 400 Jahre alten Hauses ist die Fassade, in die 8 Statuen gemeißelt sind.

In den Straßen rum um die Piazza San Babila findest du weitere exklusive Boutiquen italienischer Designermarken wie Dolce &Gabanna oder Giorgio Armani. In der Nähe trinken wir einen letzten Cappuccino, bevor es mit dem Taxi auch schon wieder zurück zum Flughafen geht.


Folgende Dinge konnten wir aufgrund von Zeitmangel nicht besichtigen, sind aber weitere typische Sehenswürdigkeiten von Mailand:

  • Das historische Stadtviertel Brera am nördlichen Rand der Innenstadt. Für Künstler und Genießer!
  • Die Chiesa di Santa Maria Presso San Satiro
  • Das Abendmahl – das berühmteste Wandgemälde von Leonardo daVinci. Achtung: für die Besichtigung musst du dich vorher unbedingt anmelden. Im Abstand von 15 Minuten werden immer kleine Gruppen von je 20 Personen reingelassen. Hier kannst du dein Ticket online buchen.
  • Die Chiesa di San Bernardino alle Ossa: In dieser Kirche sind Schädel und Knochen ausgestellt
  • Die Chiesa di San Maurizio al Monastero Maggiore: Ein altes Benediktinerkloster

 

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Autor: Lisa

enjoy your journey!

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